Hund GlaxtoCane®

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Gelenkerkrankungen beim Hund können verschiedene Ursachen haben. Einmal Vererbung oder Überzüchtung – aber auch Übergewicht und zu starke Belastungen beispielsweise beim Hundesport. Betroffen sind vor allem Ellbogen-, Schulter- und Kniegelenk.

Mit folgenden Tipps können Sie Gelenkprobleme bei Ihrem Hund vorbeugen:

Übergewicht vermeiden

Dieser Tipp ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Übergewicht ist weder für Mensch noch Tier gesund und eine der Hauptursachen für Gelenkprobleme beim Hund.

Vernünftiges Maß an Bewegung

Gleichmäßige Bewegungen in einem gemäßigten Tempo sind gelenkschonender als ständige Sprünge und abrupte Stopps. Wichtiger Tipp: Achten Sie darauf, dass sich Ihr Hund beim Auslauf erst ein wenig aufwärmt und nicht direkt zu Beginn einem Stock oder Ball hinterhersprintet.

Vorbeugen mit schonendem Untergrund

Achten Sie beim Spaziergang mit Ihrem Hund auch auf den richtigen Untergrund. Zu harte Böden, wie etwa aus Asphalt oder Stein, federn Sprünge nicht ab und belasten die Gelenke. Wald-, Feld- oder Wiesenuntergründe sind klar gelenkschonender.

Was Sie über den Bewegungsapparat Ihres Hundes unbedingt wissen müssen!

Physiologisch gesehen unterscheidet sich der Bewegungsapparat des Hundes NICHT von dem des Menschen.

Daher gilt:

Hyaluronan und Collagen sind die Füllstoffe der Gelenke Ihres Hundes

Die Gelenke des Hundes (wie auch beim Menschen) bestehen im wesentlichen aus Collagen und Hyaluronan. Hyaluronsäure ist dabei Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und wichtiger Faktor bei allen Bewegungen . Die Gelenkknorpel bestehen zu 70 Prozent aus Collagen.

Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit (Gelenkschmiere)

Hyaluronsäure als hochmolekulare Substanz und Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit fungiert als Gelenkschmiere und weist eine hohe Viskosität auf. Das heißt, sie ist nicht dünn wie Wasser, sondern fließt eher zäh wie flüssiger Honig. Wenn sich das Gelenk bewegt, verhindert diese Zähigkeit/Viskosität, dass die Schmierflüssigkeit aus dem Gelenkspalt herausgequetscht wird und der Schmierfilm abbricht. Fehlt Hyaluronan in den Gelenken, reiben Knochen auf Knochen – mit entsprechenden schmerzhaften Resultaten.

Massive Reduktion mit zunehmendem Alter des Hundes

Bei einem 10-jährigen Hund beträgt die körpereigene Hyaluron-Produktion noch ca. 10 % der ursprünglichen Kapazität! Collagen kann im Alter von 10 Jahren vom Organismus nur noch zu ca. 30 % bereitgestellt werden.