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Ergänzungsfuttermittel für Hunde

Ergänzungsfuttermittel können den Hund im Alter oder bei Beschwerden unterstützen. Wann macht eine Futterergänzung Sinn? Was gilt es dabei zu beachten?

Unser geliebter Vierbeiner ist oft unser Aufsteller, Spielkamerad, Seelentröster und bester Freund. Wenn er nun nicht mehr so Herumtoben, Rennen oder Spielen kann wie gewohnt, möchten wir ihm helfen. Geht es ihm nicht mehr so gut, geht es oft auch uns nicht mehr so gut.

Da können Ergänzungsfuttermittel Wunder wirken und dem Hund seine Lebensfreude zurückgeben. Greifen auch nicht wir Menschen für uns selbst immer wieder zu Nahrungsergänzungsmitteln, um dem Körper die Nährstoffe zu geben, die er braucht? Wir nehmen Vitamin C und Zink zur Unterstützung des Immunsystems, Magnesium nach dem Sport, Calcium zur Unterstützung der Knochen und Zähne etc. Warum also nicht auch den Organismus unseres Hundes mit Ergänzungsfuttermitteln unterstützen?

Man mag hier einwenden, dass das doch nicht notwendig sei, weil in den Futtermitteln alles, was der Hund braucht, drin sei. Dabei gilt es aber zu bedenken, dass erstens jeder Körper anders ist und zweitens je nach Belastung, sei dies durch Operationen, Fellwechsel, vorangegangene Erkrankungen, einen Wurf, Stress durch Umzug oder Besitzerwechsel, Prüfungen, Training etc. andere und andere Mengen an Nährstoffen braucht. Ein dadurch allenfalls erzeugter Mangel kann durch die gezielte Gabe von Nährstoffen mittels geeigneter Ergänzungsfuttermittel beseitigt oder verhindert werden.

Kein zielloses Durcheinander!

Dennoch ist es wichtig, dem Hund nun nicht ziellos irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel und Zusätze zu verabreichen. Wir müssen wissen, weshalb und wozu wir dem Hund Nahrungsergänzungsmittel geben möchten. Bei einem vollkommen gesunden Hund mit ausgewogener Ernährung und keinen speziellen Lebenssituationen ist die Gabe zusätzlicher Vitamine meist überflüssig. Ein Zuviel von Vitaminen, insbesondere der Fettlöslichen, kann dann sogar eher schädlich als nützlich sein. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen (Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe), bei denen ein Zuviel vom Körper ausgeschieden wird, ist dies bei den fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) nicht möglich.