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Ergänzungsfuttermittel für Hunde

Ergänzungsfuttermittel können den Hund im Alter oder bei Beschwerden unterstützen. Wann macht eine Futterergänzung Sinn? Was gilt es dabei zu beachten?

Unser geliebter Vierbeiner ist oft unser Aufsteller, Spielkamerad, Seelentröster und bester Freund. Wenn er nun nicht mehr so Herumtoben, Rennen oder Spielen kann wie gewohnt, möchten wir ihm helfen. Geht es ihm nicht mehr so gut, geht es oft auch uns nicht mehr so gut.

Da können Ergänzungsfuttermittel Wunder wirken und dem Hund seine Lebensfreude zurückgeben. Greifen auch nicht wir Menschen für uns selbst immer wieder zu Nahrungsergänzungsmitteln, um dem Körper die Nährstoffe zu geben, die er braucht? Wir nehmen Vitamin C und Zink zur Unterstützung des Immunsystems, Magnesium nach dem Sport, Calcium zur Unterstützung der Knochen und Zähne etc. Warum also nicht auch den Organismus unseres Hundes mit Ergänzungsfuttermitteln unterstützen?

Man mag hier einwenden, dass das doch nicht notwendig sei, weil in den Futtermitteln alles, was der Hund braucht, drin sei. Dabei gilt es aber zu bedenken, dass erstens jeder Körper anders ist und zweitens je nach Belastung, sei dies durch Operationen, Fellwechsel, vorangegangene Erkrankungen, einen Wurf, Stress durch Umzug oder Besitzerwechsel, Prüfungen, Training etc. andere und andere Mengen an Nährstoffen braucht. Ein dadurch allenfalls erzeugter Mangel kann durch die gezielte Gabe von Nährstoffen mittels geeigneter Ergänzungsfuttermittel beseitigt oder verhindert werden.

Kein zielloses Durcheinander!

Dennoch ist es wichtig, dem Hund nun nicht ziellos irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel und Zusätze zu verabreichen. Wir müssen wissen, weshalb und wozu wir dem Hund Nahrungsergänzungsmittel geben möchten. Bei einem vollkommen gesunden Hund mit ausgewogener Ernährung und keinen speziellen Lebenssituationen ist die Gabe zusätzlicher Vitamine meist überflüssig. Ein Zuviel von Vitaminen, insbesondere der Fettlöslichen, kann dann sogar eher schädlich als nützlich sein. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen (Vitamin C und Vitamine der B-Gruppe), bei denen ein Zuviel vom Körper ausgeschieden wird, ist dies bei den fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) nicht möglich.

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Schmerzmittel bei Hunden

Wie erkennt man, dass der Hund unter Schmerzen leidet? Wie sinnvoll ist der Einsatz von Schmerzmitteln? Und worauf gilt es zu achten?

Genauso unterschiedlich wie beim Menschen sind auch die Gründe für Schmerzen beim Hund: Verletzungen durch Herumtollen, ein empfindlicher Verdauungsapparat und daher Bauchschmerzen, Alter und daher Gelenkschmerzen oder, wer weiss, vielleicht gibt es auch wetterfühlige Hunde, die Kopfschmerzen haben.

Genauso wie beim Menschen, sollten wir auch versuchen, die Schmerzen bei unserem vierbeinigen Freund so gut wie möglich zu lindern. Das geschieht durch Verabreichung von Schmerzmitteln. Dabei gilt es Folgendes zu beachten:

Schmerzen beim Hund erkennen!

Leider ist es wesentlich schwieriger, Schmerzen bei einem Tier zu erkennen als bei einem Menschen! Denn es gehört zum natürlichen Schutzmechanismus eines Tieres, Schmerzen nicht zu zeigen, um nicht schwach zu wirken und so leichtes Opfer von Beutegreifern oder Konkurrenten zu werden. Dazu kommt: es kann nicht reden! Es kann uns nicht sagen, dass es Schmerzen hat! Daher hängt die Schmerzerkennung beim Tier von der Beobachtungsgabe von uns Menschen ab: Je besser wir unsere vierbeinigen Freunde kennen, desto eher fällt uns auf, wenn etwas nicht stimmt.

Akute Schmerzen sind relativ leicht zu erkennen: Der Hund humpelt, winselt bei gewissen Bewegungen oder reagiert abweisend auf normale Berührungen. Schwieriger wird es mit chronischen Schmerzen. Hier entwickeln sich die Symptome nur schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Dies können Verhaltensveränderungen sein, ein steifer Gang, Veränderungen des Putzverhaltens, Lecken bestimmter Stellen etc. Oft werden diese lediglich dem zunehmenden Alter des Hundes zugeschrieben – was eigentlich richtig ist: Der Hund wird älter, die Gelenke sind abgenutzt, es können sich Schmerzen entwickeln. Aber: Das darf nicht einfach hingenommen werden! Es gibt vielerlei Möglichkeiten, seinem geliebten Vierbeiner das Leben zu erleichtern!

Was tun wenn der Hund Schmerzen hat?

Wichtig: Dem Hund dürfen keinesfalls einfach irgendwelche Schmerzmittel verabreicht werden! Bei Verdacht auf Schmerzen ist der Gang zum Tierarzt unumgänglich! Es gilt festzustellen, welcher Art und v.a. welcher Ursache die Schmerzen sind. Wenn man zum Schluss kommt, dass die Verabreichung von Schmerzmitteln unumgänglich ist, kann er auch da beraten. Das richtige Medikament in der korrekten Dosierung für die jeweilige Situation kennt nur der Tierarzt.

Ebenfalls ganz wichtig: Dem Hund dürfen keinesfalls für den Menschen bestimmte Schmerzmittel gegeben werden! Viele für den Menschen gut verträgliche Schmerzmittel wie z. B. Paracetamol, Ibuprofen oder Aspirin (Acetylsalicylsäure) sind für unsere Vierbeiner schlichtweg giftig! Dem Hund dürfen ausschliesslich für Hunde vorgesehene Schmerzmittel verabreicht werden!

Wann sind Schmerzmittel für Hunde sinnvoll?

Die Gabe von Schmerzmitteln macht Sinn sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schmerzen. Jedoch unterscheiden sich die Art des Schmerzmittels als auch die Dosierung je nachdem ob es gilt, Schmerzen nach einer Operation oder Verletzung zu stillen oder ob chronische Schmerzen gestillt werden müssen.

Einfacher ist die Behandlung von akuten Schmerzen, da die Schmerzmittel nur vorübergehend verabreicht werden müssen.

Schwieriger wird die Sache bei chronischen Schmerzen. Das Problem ist dann, dass bei chronischen Schmerzen eine Langzeitanwendung notwendig ist. Bei einer Verabreichung von Schmerzmitteln über einen längeren Zeitraum belasten die Medikamente aber häufig wichtige Organe wie Magen, Leber, Nieren und Herz. Naturgemäss leiden häufig gerade ältere Hunde an chronischen Schmerzen. Doch genau diese älteren Hunde haben, ebenfalls naturgemäss, oft schon vorbelastete oder geschädigte Organe. Hier gilt es, zusammen mit seinem Tierarzt, ein für Langzeitanwendungen geeignetes Schmerzmittel zu finden.

Wie kann man seinen Vierbeiner sonst noch unterstützen?

Nicht nur beim Menschen sondern auch bei den Tieren kommt immer häufiger die alternative Medizin zum Einsatz. Sie kann den Körper auf natürliche Art und Weise bei der Selbstheilung unterstützen. Bei vielen Krankheiten und Schmerzen kann durch die Gabe von Homöopathie, Heilkräutern oder Nahrungsergänzungsmitteln eine deutliche Verbesserung erreicht werden.

Leidet unser Hund z.B. unter Gelenkbeschwerden wie Hüftgelenkdysplasie oder Arthrose, ist die Gabe von Schmerzmitteln bei leichteren Symptomen oft (noch) nicht nötig. Die Funktionalität und Beweglichkeit der Gelenke kann dann oft mit der Gabe von geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt werden. Dem Körper werden dabei jene Nährstoffe zugeführt die die Ernährung und Stärkung der Gelenke fördern.


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Tipps zur Verabreichung von Tabletten beim Hund

Selbst verfressene Hund weigern sich oft hartnäckig, eine Tablette zu schlucken. Ist ja auch klar, schmeckt nicht wirklich… Aber die Tablette muss trotzdem in den Hund. Wie nur? Ein Trost vorab: es ist im Allgemeinen sehr viel einfacher als bei einer Katze! Es gibt verschiedene Tricks, die es einfach auszuprobieren gilt.

Trick 1: Wursträdchen

Der wahrscheinlich einfachste und weit verbreitetste Trick: Man nehme ein Wursträdchen oder allenfalls ein Stück Käse, wickle die Tablette dort ein und gebe es dem Hund. Dies funktioniert meist einwandfrei. Bei etwas zögerlicheren Vierbeinern gibt man mehrere kleine Stücke in schneller Folge, so schluckt er schnell und merkt gar nicht, dass eines der Würstchen präpariert war…

Trick 2: Streichwurst

Ähnlich wie oben, nur dass man statt des Wursträdchens Streichwurst nimmt und die Tablette grosszügig damit einschmiert und sie dem Hund so verabreicht.

Trick 3: Flüssig

Einige Medikamente gibt es in flüssiger Form. Andere, wie Tabletten oder der Inhalt von Kapseln, können in Flüssigkeit aufgelöst werden (vorgängig mit dem Tierarzt abklären, ob dies beim entsprechenden Medikament möglich ist). Diese kann man dem Hund dann mittels Pipette oder Spritze direkt ins Maul verabreichen. Da viele Hunde die Prozedur nach ein paar Wiederholungen kennen und sich, wenn man mit der Pipette ankommt, aus dem Staub machen, hilft es, wenn man ihm vor- und nachher ebenfalls feine Leckerchen gibt.

Trick 4: Pulver

Eine weitere Möglichkeit ist die Verabreichung in Pulverform. Entweder gibt es das Medikament oder Nahrungsergänzungsmittel bereits als Pulver oder, sofern als Kapsel vorhanden, öffnet man die Kapsel und nimmt das Pulver heraus. Tabletten können mit dem Mörser zerkleinert werden. Dann wie oben verfahren: Das Pulver mit Streichwurst vermischen oder in ein Wursträdchen geben und dem Hund verabreichen. Evtl. kann man es aber auch einfach über das Futter geben, ohne dass es vom Vierbeiner verweigert wird. Wie immer: vorgängig den Tierarzt fragen, ob die Verabreichung der Tabletten oder Kapseln als Pulver für das entsprechende Medikament in Ordnung ist.

Trick 5: Maul auf!

Es gibt aber auch Hunde, v.a. die nicht so gierigen Fresser, die das Medikament partout verweigern, egal in welcher Form man es ihnen verabreichen will. Solche, die es fertigbringen, das feine Würstchen hinunterzuschlucken und die darin versteckte Tablette auszuspucken. Anstatt einen Eiertanz um die Verabreichung der Tablette zu veranstalten, kann es dann oft einfacher und stressfreier sein, wenn man sanften, aber bestimmten Druck ausübt: Der Hund muss sitzen, man öffnet ihm ohne grossen Kommentar das Maul, legt die Tablette oder Kapsel ganz hinten auf seine Zunge und hält das Maul danach sanft zu. Dann massiert man seinen Hals und hält den Kopf leicht nach oben. So wird der Schluckreflex ausgelöst und die Tablette verschwindet schlussendlich im Hund. Unmittelbar danach kann man ihm z.B. ein Leckerchen geben, das er mit Medikament nicht annehmen wollte, aber unpräpariert mag er es gerne. Oder man beginnt unmittelbar danach ein kleines Spiel. Irgendetwas, das er mag, sodass die Tabletten-Verabreichungszeremonie Ankündigung für etwas Positives wird.

Trick 6: Schmackhafte Tabletten (Kautabletten)

Es gibt auch Tabletten, die mit für die meisten Hunde leckeren und natürlichen Geschmacksstoffen hergestellt werden. GlaxtoCane® Kautabletten beispielsweise wird von fast allen Hunden freiwillig bis gierig aufgenommen.

Am besten probiert man aus, was bei seinem Hund am besten funktioniert. Wichtig ist es, dass man dabei nicht grob, aber doch bestimmt mit ihm umgeht, sodass die Tabletten-Verabreichung für unseren vierbeinigen Freund (und Frauchen oder Herrchen) nicht zu einem Stresspunkt des Tages sondern zu einem erfreulichen Ereignis wird!

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Arthrose beim Hund – wie weiter?

Als HD wird die Hüftgelenksdysplasie bezeichnet. Diese Krankheit tritt leider bei Hunden sehr häufig auf. Sie betrifft v.a. grössere Rassen, kann aber auch Vertreter kleinerer Rassen betreffen. Es ist aufgrund der ähnlichen Symptome nicht immer einfach, die HD von der Arthrose zu unterscheiden. Wir erklären hier, was die HD genau ist und was wirklich helfen kann.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine degenerative, irreversible Erkrankung der Gelenke. Der schützende Knorpel ist geschädigt, die Zusammensetzung und Menge der Gelenkflüssigkeit verändert, die Gelenkkapsel verdickt. Diese Veränderungen führen zu Funktionseinschränkungen und damit zu Schmerzen.

Hauptgrund für Arthrose ist eine übermässige oder/und falsche Belastung der Gelenke, wodurch der Knorpel geschädigt wird. Ist der Knorpel einmal geschädigt, geschieht diese Überlastung noch schneller. Die Überlastung ist meist die Folge von:

  • genetisch bedingten Knorpelveränderungen
  • Gelenkfehlstellungen
  • Übergewicht
  • Übermässiger oder unangepasster Belastung
  • Unfällen

Leider ist die Arthrose bei Hunden inzwischen weit verbreitet. Etwa 20% der erwachsenen Hunde sind von Arthrose betroffen. Grösse, Rasse und Körperbau spielen eine Rolle, aber natürlich auch das Gewicht. Je höher das Gewicht, desto grösser die Belastung der Gelenke und desto höher das Risiko, an Arthrose zu erkranken. Dazu kommt, dass Fettgewebe infolge Übergewicht Entzündungen auslösen kann.

Ein weiteres, natürliches Arthroserisiko ist das Alter. Mit dem Alter wird der Knorpel naturgemäss brüchiger und immer weniger belastbar, was weitere Schäden nach sich zieht.Wie erkennt man Arthrose beim Hund?

Wie erkennt man Arthrose beim Hund?

Leider bleibt die Arthrose beim Hund anfangs oft unbemerkt, da es sich um eine langsam fortschreitende Erkrankung handelt. Symptome der Gelenkerkrankung sind nur schwach ausgeprägt oder werden dem zunehmenden Alter des Hundes zugeschrieben. Wenn er bereits hinkt, ist die Arthrose schon weiter fortgeschritten.

Klassische Anzeichen für Arthrose sind zum Beispiel: Der Hund will nicht mehr Treppensteigen oder verweigert den Sprung ins Auto. Er geht nicht mehr so gern spazieren wie sonst oder will gar nicht mehr mit seinen Kumpels spielen! Ein Warnzeichen ist es auch, wenn er beim Aufstehen nach längeren Ruhephasen steif ist oder anfangs humpelt und sich danach «einläuft». Vielleicht bevorzugt er auch plötzlich weichere und wärmere Liegeplätze als bis anhin. Mögliche Hinweise können aber auch Verhaltensänderungen sein: Der Hund kann «traurig» wirken, plötzlich nicht mehr stubenrein sein oder gar in gewissen Situationen aggressiv reagieren!

All dies können Hinweise auf Arthrose sein. Entsprechend wichtig ist es, seinen Vierbeiner immer gut zu beobachten um so Verhaltensveränderungen möglichst rasch bemerken zu können.

Was tun bei Gelenkschmerzen?

Bei Verdacht auf Arthrose ist der erste Schritt die Abklärung beim Tierarzt. Nur er kann feststellen, ob es sich wirklich um Arthrose handelt oder ob die Gelenkschmerzen des Hundes eine andere Ursache haben. Wichtig: Schmerzmittel für Hunde dürfen nur vom Tierarzt verschrieben werden, keinesfalls dürfen einfach für den Menschen vorgesehene Schmerzmittel verabreicht werden! Sie können für den Hund sehr schädlich sein!

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, seinem an Arthrose erkrankten Hund das Leben zu erleichtern. Ziel soll sein, seine Schmerzen zu lindern oder sogar gänzlich zu beseitigen. Aber so unterschiedlich die Hunde sind, so unterschiedlich sprechen sie auf diverse Behandlungsmöglichkeiten an. Es bleibt dem Hundebesitzer nichts anderes übrig, als verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung von Arthrose auszuprobieren und zu schauen, worauf der Körper seines Vierbeiners am besten anspricht.

Was hilft bei Arthrose?

Bei Arthrose gilt dasselbe wie bei der Hüftgelenksdysplasie: Beide sind nicht heilbar. Das Fortschreiten der Krankheit kann jedoch verzögert werden. Es gibt im Alltag einige Dinge, die Sie tun können, um Ihrem Vierbeiner zu helfen. Das Wichtigste überhaupt: Übergewicht vermeiden! Ist er bereits übergewichtig, muss er unbedingt abnehmen. Ausreichende, aber angepasste Bewegung ist ebenfalls sehr wichtig. Überlastungen durch wilde Ballspiele (und dann noch ohne vorheriges Aufwärmen!) sind unbedingt zu vermeiden. Zuhause soll dem Hund ein warmer und weicher Liegeplatz zur Verfügung gestellt werden. Auch Physiotherapie und Wärmeanwendungen können zur Schmerzlinderung beitragen.

Leidet Ihr geliebter Vierbeiner an Schmerzen durch Arthrose, kann ihm das Leben aber auch mit der Gabe geeigneter Futterergänzungsmittel erleichtert werden.

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Arthrose oder HD beim Hund oder Couch Potatoe?

Die Diagnose HD oder Arthrose ist für viele Hundebesitzer erst mal ein Schock.

In der guten Absicht, seinen geliebten Vierbeiner vor weiteren Schmerzen zu bewahren, wird er dann aber nur noch geschont. Denn seine Gelenke sollen noch möglichst lange «halten». «Schonen» heisst für viele Menschen gleichviel wie «Nichtstun». Daher wird der Hund zu einem Leben als Couch Potatoe verdammt. Dies ist aber nicht hundegerecht. Ein Hund will beschäftigt werden, körperlich und geistig. Dazu kommt: Wenn man gar nichts mehr macht mit dem Hund, baut er Muskulatur ab und leidet früher oder später an Übergewicht! Und das ist, wie wir oben gesehen haben, der Gelenkgesundheit äusserst abträglich! Schonen bedeutet nur «angepasst bewegen». Wilde Ballspiele sollten der Vergangenheit angehören, ebenso Sportarten mit vielen Sprüngen oder ruckartigen Bewegungen. Zum Glück gibt es aber in der heutigen Zeit eine unendliche Vielfalt von Alternativen wie z.B.

  1. Nasenarbeit
  2. Tricktraining / Dog Dancing
  3. Nadac oder Hoopers Agility

1. Nasenarbeit

Was versteht man darunter?

Wie’s der Name schon sagt, soll der Hund seine Nase einsetzen können. Das ist für ihn das Natürlichste der Welt und der Geruchssinn eines Hundes ist demjenigen eines Menschen um ein X-faches überlegen!

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten der Nasenarbeit: Am einfachsten ist es natürlich, wenn man dem Hund z.B. sein Stofftierchen oder einen Futterbeutel versteckt und ihn danach suchen lässt. Dies kann man drinnen oder draussen machen und je nachdem, wie clever der Hund oder wie eifrig er bei der Sache ist, einfacher oder anspruchsvoller gestalten.

Dann gibt es die klassische Fährtenarbeit, wo der Hund mit seiner Nase am Boden Schritt für Schritt eine vom Menschen gelegte Spur verfolgt. Am Ende wartet natürlich eine Belohnung auf ihn!

In den letzten Jahren aufgekommen ist das Man Trailing. Dabei folgt der Hund mit hoher Nase der Duftspur (also dem Individualgeruch eines Menschen) über Stock und Stein, selbst auf befestigtem Grund, bis er den entsprechenden Menschen gefunden hat. Eine weitere Möglichkeit ist ZOS (Zielobjektsuche) resp. SchaSu (in der Schweiz). Dabei muss der Hund zum Teil ganz kleine Gegenstände individuell unterscheiden, suchen und anzeigen. Dies kann auch im Wohnzimmer praktiziert werden. Am besten besucht man einen Kurs bei einem ausgewiesenen Trainer, um sich zeigen zu lassen, wie man das Training so gestaltet, dass es Hund und Mensch Spass macht!

2. Trick Training / Dog Dancing

Pfötchen geben, High Five, Totstellen, Beinslalom, Schäm-Dich, Pfoten-Kreuzen, Kinn auflegen, seitwärts Gehen – es gibt eine unendliche Vielfalt von Tricks, die man seinem Hund beibringen kann. Hier ist Fantasie gefragt. Grenzen gibt es nur dort, wo die Gesundheit des Hundes tangiert wird. Natürlich sind für einen Hund, der Arthrose hat, Tricks mit Sprüngen tabu. Hat der Hund erst mal einige Tricks auf Lager, kann man damit sogar eine ganze Choreografie zu Musik zusammenstellen! Dies nennt sich dann Dog Dancing. Auch hier gilt: Wenn man mit möglichen Trainingsmethoden noch nicht so vertraut ist, besucht man am besten mal einen Kurs oder ein paar Lektionen bei einem guten Trainer. Dann steht dem gemeinsamen Spasshaben bei gelenkschonenden Tätigkeiten nichts mehr im Wege!

3. Nadac oder Hoopers Agility

Eine ziemlich neue Beschäftigungsmöglichkeit ist das Nadac oder Hoopers Agility. Agility ist den meisten Hundebesitzern bekannt: Der Hund wird über Sprünge und Kontaktzonengeräte wie die A-Wand oder den Steg und durch Slaloms und Tunnels geschickt. Dies in möglichst rasantem Tempo. Das macht zwar den meisten Hunden sehr viel Spass, ist aber sicherlich nicht die gelenkschonendste Art, seinen Hund zu beschäftigen. Darum wurde das Hoopers Agility entwickelt:

Dabei werden die Hunde aus der Distanz über einen Parcours geführt. Da sich der Mensch nur in einem begrenzten Bereich aufhalten darf, muss der Hund auf Distanz, nur mit Sicht- und Hörzeichen sowie Körpersprache durch den Parcours geführt werden. Anders als bei Agility gibt es bei Hoopers weder Sprünge noch Kontaktzonengeräte. Der Parcours besteht stattdessen aus Hoops (Rundbögen) durch die der Hund laufen muss. Ebenfalls verwendet werden können Tunnel, Slalom, Tonnen etc. Da sich der Parcours immer wieder verändert, bleibt er für Mensch und Hund spannend.

Diese gelenkschonenden Beschäftigungsmöglichkeiten sind nur eine kleine Auswahl. Probieren Sie einfach aus, was ihnen und ihrem Vierbeiner Spass macht. Ein positiver Nebeneffekt, wenn man sich intensiv mit einem Hund beschäftigt, ist die vertiefte Beziehung zwischen Hund und Mensch, etwas vom Wertvollsten, was es für einen Hundefreund gibt!

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Gelenkprobleme beim Hund?

Gelenkprobleme bei Hunden sind weit verbreitet. Was du tun kannst um diesen vorzubeugen oder sie zu lindern, erfährst du in diesem Blogartikel.

Inhaltsverzeichnis

4 Tipps um Gelenkproblemen vorzubeugen!

Da auch unsere Emmi von Arthrose und Gelenkproblemen betroffen ist, möchte ich euch hier ein paar Tipps geben, wie ihr dem Gelenkverschleiß frühzeitig vorbeugen könnt.

Es gibt Hunderassen die zu Gelenkproblemen und Arthrose neigen. Anfällig für solche Probleme sind große sowie sehr aktive Hunde, wie z.B. Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Labrador aber auch Australien Sheperds und Bordercollies haben gerne Probleme mit den Gelenken, Knochen aber auch Sehnen. Generell kann es aber jeden Hund treffen, hier spielt oft auch die Auslastung und Bewegung der Hunde eine große Rolle. Wenn du mehr über die Spondylarthrose beim Hund erfahren möchtest kannst du hier mehr darüber erfahren: Spondylarthrose.

1) Übergewicht vermeiden

Das wohl Wichtigste bei der Vorbeugung von Gelenkproblemen ist Übergewicht zu vermeiden, oder wenn es schon vorhanden ist, dieses abzubauen. Jedes Gramm zu viel auf den Rippen ist eine enorme Belastung für die Gelenke des Hundes. Diese extra Belastung führt zu erheblichen Schmerzen beim Hund. Mit unserem Kalorienrechner kannst du die passende Anzahl der Kalorien errechnen und deinen Hund auf eine entsprechende Diät setzen. Durch viel Bewegung kannst du das Übergewicht des Hundes reduzieren oder gar nicht erst entstehen lassen. Aber bitte achte darauf, dass du gelenkschonenden Sport machst. Hierzu zählt z.B. Schwimmen oder eine konstante Bewegung, wie sie beim Radfahren hervorgerufen wird.

2) Die richtige Ernährung im Welpenalter

Wer sich gerade einen Welpen angeschafft hat, wird sich wohl kaum über Gelenkschmerzen im Alter Gedanken machen. Doch genau hier kann schon der erste Fehler liegen! Einen Welpen sollte man nicht zu Energiereich Füttern, denn dies ruft oft ein schnelles Wachstum hervor. Bleibende Schäden an Gelenken und Knochen können die Folge sein.

Durch Futterergänzungsmittel kannst du die Knochen und Gelenke deines Hundes stärken und so eventuell ernährungsbedingte Krankheiten vorbeugen.

Wenn ihr Probleme habt das Futter eures Hundes richtig einzuschätzen, sprecht mit einem Tierarzt oder Hundeernährungsberater, schreibt uns gerne an und wir empfehlen euch einen entsprechenden Ernährungsberater, der mit euch einen Ernährungsplan erstellt.

Wie viele Kalorien dein Hund wirklich braucht, kannst du auch mit unserem Kalorienrechner für Hunde herausfinden. Falls du deinen Hund mit dem BARF Verfahren ernährst, kannst du auch unseren BARF-Rechner benutzen!

Ansonsten hilft auch oft ein Blick auf die Verpackung, hier sind eigentlich immer Vorgaben zur Fütterung abgedruckt.

3) Auf die richtige Bewegung kommt es an

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Die meisten Hunde wissen selbst nicht was gut für sie ist. Das klingt jetzt komisch aber bei Emmi, erlebe ich immer wieder wie aktiv sie ist, obwohl sie mit ihren 8 Jahren nicht mehr die jüngste ist. Gerade Bordercollies, sind sehr schnell auf ein Spiel fixiert und vergessen dann alles um sich herum und leider auch ihren eigenen Körper. Sie weiß nie wann Schluss ist und kennt kein Ende, selbst wenn sie schon wieder humpelt, wirft sie dir das Stöckchen vor die Füße und will weiterspielen. Doch was kann man dagegen tun?

Generell gilt das gleiche wie beim Menschen. Jeder Sportler muss sich vor dem Sport aufwärmen! Auch Hunde sollten langsam an das Apportieren geführt werden, eine kleine Aufwärmrunde ist ein absolutes MUSS! Da Hunde beim Apportieren meist sehr abrupt starten und vor allem vor dem Spielgerät abbremsen, werden Knochen, Gelenke und auch Bänder extrem belastet, also bitte achtet darauf, dass der Hund darauf vorbereitet ist. Zudem solltet Ihr aus dem oben genannten Grund den Hund nicht wiederholt bergab rennen lassen. Die richtige Bewegung ist auch gerade für Welpen und jung Hunde außerordentlich wichtig.

Wenn schon Probleme bemerkbar sind, versucht es mit schonendem Hundesport. Hierfür eignet sich besonders das Schwimmen oder ein konstanter Lauf. Vielleicht tut euch eine Runde mit dem Rad, oder eine kleine Runde Joggen, auch mal ganz gut und euer Hund freut sich besonders über den konstanten Bewegungsablauf.

Was viele nicht wissen, Spiele für das Köpfchen sind für manch Hund genauso anstrengend, wie das wilde Toben und Bällchen holen, also versucht es doch auch mal mit Fährtensuchen, Intelligenzspielen oder kleinen Tricks! Wie viel Bewegung braucht ein Hund? -> Aktivitätsbedarf für Hund

Mit unserem furryfit Tracker kannst du sehen wann sich dein Hund wie viel bewegt hat und ob du es gerade etwas übertreibst. Jetzt anschauen!

4) Bewegungsabläufe im Alltag

Weiche Untergründe helfen deinem Hund besser abzufedern also, wenn ihr eine Runde mit dem Fahrrad dreht versucht Asphalt und Harte Untergründe zu meiden!

Das Springen aus dem Auto ist eine Höchstbelastung für die Gelenke, denn der Winkel ist oft sehr steil und der Hund landet nur auf 2 Pfoten.

Für Welpen, gibt es Faustregeln was die Bewegungsabläufe angeht:

Welpen sollten während der ersten Monate keine Treppen steigen. Mit dem Fahrrad sollten sie frühestens mit dem vollendeten ersten Lebensjahr mitlaufen und sie sollten stets, auch im fortgeschrittenen Alter, aus dem Auto gehoben werden.

Für den richtigen Schlafplatz sorgt man mit einer wärmenden und weichen Unterlage.

Bitte denkt immer daran euer Hund kann nicht reden! Wenn ihr das Gefühl habt ihr wisst nicht was das Richtige für euren Hund ist oder ihr habt das Gefühl er hat Schmerzen, holt euch Hilfe von einem Experten. Egal ob Physiotherapeut, Ernährungsberatung oder der Weg zum Tierarzt auch für den Besten Freund des Menschen gibt es Experten auf jedem Gebiet, und das aus gutem Grund!

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Gelenkgesundheit?

Collhyaleen, GlaxtoCavallo und GlaxtoCane unterstützen bei:

Gelenkinfektion

Gelenkverschleiss

Gelenkverletzung

Gelenkunterstützung

Gelenkentzündung

Gelenküberlastung

Bizepssehnenentzündung

Hüftschmerzen

Gelenkschmerzen

Wirbelsäuleschmerzen

Gelenkbeweglichkeit

Gelenkfunktion

Bewegungsapparat

Gelenkgesundheit

Arthrose

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Collhyaleen, Hyaluronan & Collagen

COLLHYALEEN® ist OTC Wachstumschampion in Deutschland im Bereich Muskel- und Skelettsystem.

COLLHYALEEN® ist im letzten Jahr am stärksten in Apotheken gewachsen als frei verkäufliches Produkte im Bereich Muskel- und Skelettsystem – dies ermittelte das Fachmagazin „Healthcare Marketing“ gemeinsam mit „Insight Health“. Einmal jährlich kürt das Branchenmagazin die „Wachstumschampions“ aus der Apotheke. 

Mehr als 5.000 freiverkäufliche Apothekenprodukte wurden anhand ihrer Abverkaufszahlen analysiert. COLLHYALEEN® konnte mit dem stärksten Zuwachs aufwarten und belegt damit in der Kategorie „Muskel- und Skelettsystem“ den 1. Platz unter den „Wachstumschampions“. Für den Podestplatz gibt es einen einfachen und plausiblen Grund: Es wirkt!